Donnerstag, 10. September 2015

Birne + Rotwein + Schokolade = (m)ein flotter Dreier

Heute möchte ich Euch mit meinem

FLOTTEN DREIER


bekannt machen. :)




Eine Symbiose aus Birne, Rotwein und Schokolade - einfach unwiderstehlich.
Drei tolle Zutaten treffen hier aufeinander und bereiten Euch ein unvergessliches Geschmackserlebnis.

Eigentlich ein sogenannter "trockener" Kuchen, aber von trocken kann hier wahrlich keine Rede sein.

Die Schwiegermutter kommt zu Besuch?
Mit dieser Kreation werdet Ihr auf jeden Fall punkten!

Und hier kommt schnurstracks das Rezept zu diesem Leckerbissen.
Wie immer nur von mir - und nur für EUCH! :)

Appetit bekommen?
Let's bake! :)

Mittwoch, 9. September 2015

Des Kaiser´s neue... Erdbeerschmarr´n

Kaiserlich war gestern - heute gibt es

Erdbeer-Schmarr´n





Dieses Rezept ist schon ein ganzes Weilchen her, denn ich habe es kreiert und für gut befunden, als es noch am Anfang der Erdbeerzeit diesen Jahres war und ich eines Sonntags morgens urplötzlich tierisch Lust auf einen Kirschenmichel hatte (den ich allerdings noch nie vorher gemacht hatte) - jedoch nur Erdbeeren im Haus hatte. Also weder Kirschen noch Michel. Schade.
Egal, dachte ich mir, mache ich eben mal was anders. Ihr wisst ja mittlerweile, ich bin sehr wissbegierig und vor allem experimentierfreudig, was zugegebenermaßen natürlich nicht immer gut geht... aber in diesem Fall gab es ein klares Happy End. Nur noch viiiiel besser. *smile*

Ich fange am besten mal mit dem Rezept an... bleibt danach jedoch dran, denn es folgt auch noch eine kurze bebilderte Step-by-Step-Anleitung für den "Schmarr´n".




Nun die bereits erwähnte bebilderte Kurzanleitung:

Ihr stellt den Teig her wie im Rezept beschrieben.

Diesen stellt Ihr samt einer geeigneten Pfanne bereit (entschuldigt die am Rand nicht gesäuberte Schüssel).





Dann fangt Ihr an und gießt die erste Portion in die Pfanne.
Nicht zu wenig, nicht zu viel. Ungefähr so wie auf dem folgenden Bild:




Der Teig wird ausgebacken und dann schnell umgedreht, am besten "in der Pfanne werfend wenden" (wer es kann, denn so bleibt er am allerbesten an einem Stück).
So sollten letztlich beide Seiten ungefähr aussehen:




Ihr backt auch die andere Seite aus.
Wenn diese auch fertig ist, nehmt Ihr (bei einer meiner beschichteten Pfanne wie meiner hier) zwei geeignete Werkzeuge und "reißt" den Teig auseinander.
Reißen heißt es diesem Fall nicht (!) schneiden, sondern quasi auseinanderziehen.
So wie hier:




Ich habe nun als Zwischenschritt erstmal eine Seite in kleine Stücke gerissen, um Euch einfach zu zeigen, wie es ungefähr aussehen soll.
Ihr könnt natürlich gleich den kompletten Teig auseinander ziehen. :)




In diesem Fall liebe ich es, absichtlich ungleichmäßige Stücke daraus zu machen.
Daran erkennt Ihr in aller Regel einen selbst gemachten Schmarr`n - an der Unregelmäßigkeit.
Wer schon mal ein Convenience-Produkt gesehen hat, weiß was ich meine. Diese maschinell vorgefertigten Schmarr´n-Stücke sehen alle gleich aus. Eines wie das andere. Optisch nicht der Renner, und ganz nebenbei, geschmacklich m. E. auch nicht wirklich.

Aber nun zurück zu meinem Erdbeer-Schmarr´n.

Als ich die zweite Portion gemacht habe für meinen Mann und mich, haben wir beide nicht schlecht gestaunt und ich habe es einfach als gutes Zeichen gesehen. Schaut mal, OHNE mein Zutun hat der Schmarr´n dieses Muster angenommen... süß, oder?! :)




Alle weitere Schritte macht Ihr wieder wie im Rezept beschrieben.
Als Letztes richtet Ihr den Erdbeer-Schmarr´n schön an und lasst es Euch gut schmecken! :)




Ich wünsche Euch einen recht guten Appetit! :)

Dienstag, 8. September 2015

Maronen + Torte = x

Geht diese Gleichung auf?
Maronen + Torte = x

Die leckere Antwort lautet JA!
Diese Torte habe ich bereits vor ungefähr zwei Jahren das allererste Mal gebacken und zwischendurch nicht mehr missen wollen.
Als das mit den Maronen bei uns aufgekommen ist, war das undenkbar in Kuchen, Torte & Co.
Das hat sich zum Glück jedoch mittlerweile geändert und ich habe "damals" versucht, eine Schwarzwälder Kirsch-ähnliche Torte, aber eben mit Maronen zu backen. Und es ist eigentlich egal, in welcher Form man sie macht und wie man sie dekoriert - sie schmeckt immer und ich liebe sie! :)
Maronen-Kirsch-Torte





Wobei ich ehrlich sagen muss, dass mir diese letzte Variante mit den frischen Kirschen mit Stiel echt am besten gefällt. Nächstes Mal mache ich damit mal keine Kuppeltorte, sondern eine "normal" runde.

Ihr wollt das Rezept?!
Ihr sollt es bekommen!
Lasst es Euch gut schmecken. :)

Gefällt Euch dieser Beitrag?
Lasst es mich wissen. :)
Ich freue mich immer über Feedback.

Montag, 7. September 2015

Testbericht CUISIPRO / PROFINO

Vor kurzem habe ich von der Firma CUISIPRO ein tolles Produkt testen dürfen, den

Cuisipro Profi-Dekorationsstift.

Dafür möchte ich mich nochmals recht herzlich bedanken!






Für meine Grillmuffins habe ich dieses tolle Teil nun getestet und muss sagen - ich bin begeistert!


Bislang hatte ich bereits zwei solcher Stifte ausprobiert, aber nachdem das zweite auch nicht wirklich gut funktioniert hat und ich es wütend in den Müll getreten habe, war ich nun bei diesem Profi-Stift sehr gespannt.

Vorteile:

- Einsatz mit richtigen Edelstahltüllen
- Tüllen sind beliebig auswechselbar und funktionieren unisex mit allen Edelstahltüllen
- kein lästiges Einfüllen der Masse mehr, sondern ganz einfaches Aufziehen (wie bei einer Spritze) 
- Handhaltung wie bei einem Stift und damit komfortabler als ein Spritzbeutel




Nachteile:

- wer eine Spülmaschine hat, für den entfällt dieser Punkt - alle anderen benötigen zum gründlichen Reinigen eine Tüllenbürste sowie eine mittelgroße Flaschenbürste, um in alle Ecken zu gelangen

Das war auch schon alles an Nachteilen. Ihr seht, eigentlich gibt es gar keinen. :)

Der Stift ist absolut empfehlenswert und eine wirklich sinnvolle Anschaffung.


Ihr bekommt diesen tollen Dekorationsstift und viele andere tolle Produkte von und bei CUISIPRO http://www.cuisipro.com/de bzw. deren deutschem Vertrieb PROFINO www.profino.net .


Sonntag, 6. September 2015

Grillmuffins

Immer schon hatte ich diese wunderschönen Muffins im Kopf. Nur leider fehlte mir bislang die passende Gelegenheit, um sie zu kreieren:

Grillmuffins


Letzten Donnerstag spontan von mir beschlossen, war sie dann am Freitag ENDLICH da - die Gelegenheit zum Backen, mit Farbe panschen, Spritzen, Dekorieren... hurra!




Gestern hatten wir nämlich in der Arbeit ein kleines Grillfest für alle ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, die bei uns tätig sind.
Ha, dachte ich mir, jetzt oder nie!

Tadaaaa, hier sind sie:



Für Euch eine schnelle Kurzanleitung:

Die Muffins hatte ich bereits von einer letzten Großback-Aktion und so konnte ich die praktischerweise auch mal verwenden.

Die "Grillroste" habe ich auf ein Backpapier gespritzt, und zwar gleich mit dem neuen Dekorationsstift von CUISIPRO, den ich von der Firma zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen habe (Testbericht folgt!).
Wichtig: im Kühlschrank lagern oder - wenn es ganz schnell gehen muss - kurz in den Froster legen. Denn sie gehen viel viel leichter vom Backpapier wieder runter, wenn sie kalt sind. 

Für das "Feuer" habe ich eine Frischkäse-Creme hergestellt, diese in zwei Hälften aufgeteilt und, mit den Wilton Gelfarben rot und gelb, eine Hälfte rot, die andere Hälfte gelb eingefärbt.

Dann wurden die beiden Farben in einen speziellen Doppelkammer-Spritzbeutel gefüllt und mittels eines speziellen Doppelkammer-Adapters und einer geschlossenen Sterntülle auf die Muffins gespritzt.
Man kann dies auch ohne Doppelkammer-Spritzbeutel und speziellen Adapter machen, indem man einfach in einen Spritzbeutel die beiden Farben versucht, nebeneinander einzufüllen. Das Wort "versucht" habe ich hier bewusst geschrieben. Denn ich persönlich bin sehr froh über meine Zweikammer-Spritzbeutel und vor allem den Spezial-Adapter dafür, denn aus eigener Erfahrung heraus wird das auf die einfachere Variante nie so gleichmäßig. Gerade wenn man eine akkurate Trennung der beiden Farben in der Mitte erzielen möchte.

Auf das "Feuer" habe ich nun die gespritzten "Grillroste" gelegt, vorher sehr vorsichtig vom Backpapier gelöst.

Als "Grillgemüse" habe ich immer drei verschiedenfabige Gummibärchen auf Zahnstocher aufgespielt *AUA*.
Diese wurden vorsichtig auf die "Roste" gelegt und noch vorsichtiger etwas angedrückt, damit sich die Zuckersorten miteinander verbinden können über Nacht und so aneinander kleben.




Ich bin ja selten von etwas so begeistert, aber in DIESE Muffins habe ich mich unsterblich verliebt.




DANKE an meine Chefin, dass ich diese Gelegenheit nutzen durfte, um diese megasüßen Grillmuffins einmal zu machen (ohne meine eigene Küche einzusauen, hahahaaaa!).
Ich würde sagen, es ist eine gelungene Win-Win-Situation gewesen. *smile*


Und weil sie so entzückend sind, hier nochmal alle auf einmal: :)




Freitag, 4. September 2015

Sie dürfen die Torte jetzt essen!

Dass ich diese Hochzeitstorte machen durfte, hat mich riesig gefreut.

Ein junges Paar gibt sich das Ja-Wort und verspricht sich ewige Treue. Herrlich!
Überhaupt, Hochzeitstorten sind was richtig Tolles. Für mich. Und in aller Regel auch für das Brautpaar. 

Jaaa, ich bin einfach sehr romantisch veranlagt. Und damit zu meinem Bedauern das genaue Gegenteil von meinem Mann. Hihi.

Aaaber zurück zu dieser wunderbaren Torte.

 



Unter dem Fondantüberzug versteckt(e) sich ein Vanillebiskuit, mit einer deutschen Zitronen-Buttercreme gefüllt und in Ganache gehüllt.

Die Rosen und deren Blätter sind selbstredend handgemacht.

Für die Schrift habe ich natürlich gleich eine meiner neuen Schriften eingesetzt.

Für die Kordel habe ich meinen Clay Extruder eingesetzt und danach selbst mit der Hand gekordelt.

Die Tauben hat das junge Paar mitgebracht, es sollte, so wie es auch ist, in die Ecke oben rechts.

Mit diesem Punkt bin ich persönlich aber ziemlich unzufrieden:
Nächstes Mal lasse ich mir die Figur im Verkaufsgespräch zeigen.
Denn hätte ich sie vorher gesehen, hätte ich gewusst, dass weiß auf weiß irgendwie nicht so gut aussieht. Auf einem modellierten blau-roten Kissen wären die Täubchen viel besser zur Geltung gekommen. So war die Zeit leider viel zu knapp für noch eine weitere Modellier-Arbeit.
Schade, aber man lernt ja mit jeder Torte dazu. :)

Insgesamt war diese Hochzeitstorte aber ein voller Erfolg und für mich ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

Den jungen Leuten hat sie auch sehr gefallen und ich habe mir sagen lassen, dass sie sehr lecker war. Sie wurde auch komplett aufgegessen.

Das Blitzlichtgewitter von lauter Handys und Kameras war schön, aber auch eher ungewohnt für mich. So ganz bin ich diese offiziellen Auftritte halt noch nicht gewöhnt. Aber es ist sooo schön. :)

Natürlich auch an dieser Stelle noch einmal meinen herzlichsten Glückwunsch zur Vermählung, liebe Tammy und lieber Friedrich! :)

Sie dürfen die Braut jetzt küssen...
Halt halt, falscher Text.
Sie dürfen die TORTE jetzt ESSEN! :)




Nachtrag:

Dieses Foto wurde mir gestern zugespielt, aber... oh hilfe... es gibt mir ja doch irgendwie zu denken.
Die Braut schneidet mitten durch ihren mittlerweile Mann... Diese Ehe WIRD ewig halten! *hahahaaa*



Mittwoch, 2. September 2015

Let´s talk about... CLAY EXTRUDER

Heute möchte ich Euch ein für mich persönlich ganz tolles Gerät vorstellen:

CLAY EXTRUDER


Natürlich möchte ich hier nichts beschönigen, sondern Euch, ganz wie Ihr es von mir gewohnt seid, alle Vorteile sowie auch - die wirklich verschwindend geringen - Nachteile aufzeigen.

Ich persönlich nenne seit langem diesen Clay Extruder mein Eigen und ich liebe ihn heiß und innig:

Makin´s Clay - Ultimate Clay Extruder - inkl. 20 Scheiben



Makin´s Clay - Ultimate Clay Extruder - Pistole inkl. 20 Discs

Sicher könnt Ihr auch einen anderen Extruder kaufen, ich jedoch habe eben nun mal diesen und daher kann ich Euch auch "nur" diesen vorstellen. :)

Die Anschaffungskosten für dieses tolle Gerät schrecken viele auf den ersten Blick ab. Zugegeben, hat es mich das auch. Als ich dann aber quasi ein Schnäppchen gefunden habe, musste ich natürlich sofort zugreifen.

Und so sieht das gute Stück ausgepackt aus:





Mit diesen ganzen Scheiben kann man die unterschiedlichsten Sachen produzieren. Es gibt so viele Möglichkeiten, dass ich davon ausgehe, selbst noch nicht alle zu kennen.
Eines stand für mich jedoch sehr schnell fest: So ein Clay Extruder eröffnet einem ungeahnte Varianten, die tatsächlich auch nur mit einem solchen Gerät möglich sind.

Ihr könnt wirklich unglaublich viel damit machen.
Von langen Grashalmen (okay, Knoblauchpresse, aber mal ehrlich, wirklich lange Halme gehen damit nicht unbedingt) über dicke oder dünne Haare bis hin zu den verschiedensten Möglichkeiten der Umrandung einer Torte, gekordelt oder nicht gekordelt, viereckig, dreieckig, rund, dick, dünn - alles ist mit diesem tollen Gerät möglich!

Ich habe für Euch, und nur für Euch, alle 20 Scheiben, getestet und mit einem kleinen Musterstück abfotografiert. Ich hoffe, es hilft Euch ein wenig, eine Vorstellung davon zu bekommen, welche Möglichkeiten sich Euch hiermit eröffnen.

Manches Mal habe ich leider die Schärfe des entsprechenden Bildes nicht optimal hinbekommen. Aber ich habe mir die größte Mühe gegeben, soweit es mir meine hobbyfotogrofischen Fähigkeiten (welche?!) erlaubten.

Und jetzt genug geschwafelt.
Es geht los mit insgesamt 20 Bildern.
Ohne Kommentare.
Nur zum Schauen.
Und nur für Euch.
Let´s go!










































Als finales Bild habe ich natürlich auch einmal alle Scheiben samt den Musterstücken auf einen Blick fotografisch festgehalten:




So, da hätten wir also alle Scheiben einmal komplett durchgekurbelt.

Was genau das richtige Stichwort ist: durchgekubelt!
Ich habe nämlich als Alternative auch eine Sugarcraft Gun ausprobiert, weil das liebe Schicksal mit eine zugespielt hat, aber... für normalen Teig, also als reine Gebäckpresse, ist die wunderbar, aber Fondant knallt sofort durch und die ganze vordere Abdeckung auch. Oweh, nein, ich bin von dieser nicht begeistert. Entweder habe ich einfach nur Pech gehabt oder es ist tatsächlich nicht geeignet.

I don´t know.
Aber es ist, zumindest für mich, auch nicht mehr relevant.
Ich möchte diesen wunderbaren Clay Extruder definitiv nicht mehr missen!

In Testberichten habe ich schon öfter gelesen, dass dieser Clay Extruder bei hellen Farben schwarze Flecken von dem Innenleben auf den Fondant überträgt. Dies kann ich so nicht bestätigen, lediglich die ersten 2-3 Mal war dies der Fall, aber dann muss man eben ein kleines Stückchen vorher abschneiden. Und, ganz wichtig: Dies war tatsächlich nur die ersten Male so. Wenn man den Clay Extruder, so wie es natürlich eigentlich sein sollte, nach jedem Gebrauch gut mit einer kleinen Flaschenbürste sauber macht und auch komplett durchtrocknen lässt, hat sich dies sehr schnell von selbst wieder erledigt.

Ihr spreche hiermit eine klare Kaufempfehlung aus!
Ich bin fest davon überzeugt, dass Ihr genauso begeistert sein werdet wie ich!

Und jetzt heißt es bei mir wieder... KORDELN für die nächste Torte! :)

Euer

Backmädchen für alles